Der Star des Abends hieß Jacques Delacôte. Schon in der Ouverture fesselte er mit feurigem Brio, spitzte die dramatischen Konflikte beständig zu, um sie dann explosiv zu entladen. Mit dem Staatsorchester entfaltete der Dirigent ein mediterranes Musikaroma.
(Carmen, Bayrische Staatsoper) – MÜNCHNER MERKUR, 1996

Der eigentliche Star des Abends war jedoch der Dirigent Jacques Delacôte, der das Werk aus inniger Vertrautheit heraus gestaltet hat. Eindrücklich, wie Delacôte den Unterschied zwischen dem oratorischen Charakter in den äußeren Akten und den dramatischen Zug im Mittelteil herausgearbeitet hat. Mitreißend, wie er, immer natürlich mitatmend, Spannungen aufbaute, wie er das große Duett zwischen Samson und Dalila zum Mittelpunkt der Partitur werden ließ und dann zwingend in die Katastrophe führte.
(Samson und Dalila, Opernhaus Zürich) – NEUE ZÜRCHER ZEITUNG, 1997

Spannungsgarant Nr. 1 – Jacques Delacôte am Pult, der das Staatsorchester zu fesselnden, dynamischen und faszinierenden agogischen Differenzierungen trieb, und somit den „Reißer“ schon aus dem Orchestergraben heraus stattfinden ließ.
(Carmen, Bayrische Staatsoper) – DER NEUE MERKER, 1999

Ein großer Puccinirausch erklang aus dem Orchestergraben, wo Jacques Delacôte wie immer schwung- und spannungsvoll seines Amtes waltete.
(La Bohème, Bayrische Staatsoper) – DER NEUE MERKER, 2001

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Jacques Delacote